Der Vertrieb fragmentierte sich über die Märkte hinweg, als Treatwell wuchs. Jedes Land entwickelte seinen eigenen Pitch, sein eigenes Beratungsformat und seine eigene Nachverfolgungs-Kadenz. Kunden erlebten je nach Anmeldemarkt eine andere Erfahrung, und Best Practices blieben lokal, weil es keinen Weg gab, sie global sichtbar zu machen.
Vertriebsleiter verbrachten Stunden mit manuellem Coaching. Bei Vertriebsmitarbeitern in 13 Ländern sichteten Vertriebsleiter Aufzeichnungen einzeln, machten Notizen und führten Feedback-Gespräche in unterschiedlichen Formaten. Das Modell skalierte nicht. Coaching-Abdeckung blieb dünn und inkonsistent, besonders mit wachsendem Team.
Die Salesforce-Hygiene war uneinheitlich. Einige Märkte loggten Gespräche und aktualisierten Deal-Felder konsistent. Andere nicht. Ohne eine saubere geteilte Datenebene konnte die Vertriebsleitung Marktleistung nicht fair vergleichen, präzise prognostizieren oder Churn-Risiken früh erkennen.
Die Nachverfolgung war manuell und ließ Chancen liegen. Reminder-Workflows liefen in den Märkten unterschiedlich, No-Shows kosteten Kapazität, und hochwertige Leads gingen zwischen Gesprächen verloren. Häufige Einwände (zu Preisen, Service-Levels, Erwartungen nach der Behandlung) tauchten überall auf, wurden aber reaktiv behandelt, nicht aus einem geteilten Playbook.