Microsoft Teams wickelte die Gespräche ab, hinterliess aber ein schwarzes Loch drumherum. Die Show-Rate liess sich nicht sauber messen: kein einfacher Weg zu sehen, wer einen Termin gebucht hatte, wer tatsächlich erschienen war und welche Muster beides vorhersagen. Die Vertriebsleitung hatte keine Transparenz darüber, wer welche Gespräche führte oder was darin passierte. Der Prozess von der Buchung bis zur Nachverfolgung war manuell und uneinheitlich über die Berater hinweg.
Ohne strukturierte Daten aus den Gesprächen fehlte skalierbarem Training jede Grundlage. Verbesserungen entstanden ausschliesslich in einzelnen Side-by-Side-Coachings. Bei einem Team mit fünf Terminen pro Berater pro Tag skaliert das nicht. Berater verloren 1 bis über 2 Stunden pro Woche an Verwaltungsaufwand und Wiederholung von Recherche. Das Team bewertete seine Vertriebsdatenqualität mit 1 von 5, dem niedrigsten Wert der Skala.
Die Folgeeffekte verstärkten sich. Wichtige Informationen und nächste Schritte gingen zwischen SC1 und SC2 verloren. Prognoseerstellung wurde schwierig, weil saubere Signale zu Gesprächsqualität, Gesprächsverlauf und Deal-Fortschritt fehlten. Coaching liess sich nicht datengetrieben aufsetzen, weil die Daten schlicht nicht existierten.