Volumen war der Knackpunkt. Bei über 20 Neukundengesprächen pro Vertriebsmitarbeiter pro Woche blieb für die Nachbereitung kein Zeitfenster mehr. Einwände, nächste Schritte und Stakeholder-Details gingen zwischen den Gesprächen verloren. Vertriebsmitarbeiter verließen sich auf das Gedächtnis bei Gesprächen, die zwei Tage zurücklagen.
Das CRM hinkte der Realität hinterher. HubSpot-Felder blieben leer oder waren veraltet. Vertriebsleiter sahen in der Pipeline eine geschönte Version, nicht die Wahrheit. Prognosen litten darunter. Übergaben an den Kundenerfolg ebenfalls. Das Customer-Success-Team übernahm Deals mit fehlendem Kontext und musste neu erarbeiten, was im Gespräch bereits vereinbart war.
Nachverfolgungen blieben liegen. Vertriebsmitarbeiter planten ausführliche Recap-E-Mails und hatten selten die Zeit dafür. Deals, die einen Anstoß brauchten, bekamen keinen. Das Team schätzte den Verlust auf 2 bis über 5 Stunden pro Vertriebsmitarbeiter pro Woche durch Verwaltungsaufwand und Wiederholung von Recherche.