Die Meeting-Dokumentation fraß die Woche auf. Jede Demo, jedes Qualifizierungsgespräch und jeder Stakeholder-Workshop musste zusammengefasst werden. Nächste Schritte mussten erfasst, das CRM aktualisiert und Nachfass-E-Mails entworfen werden. Bei langen industriellen Vertriebszyklen zählt jedes Gespräch. Pro Vertriebsmitarbeiter verschwanden über 5 Stunden pro Woche in Verwaltungsaufgaben nach den Gesprächen.
Die Qualität der Übergaben litt darunter. Wenn ein Deal vom Vertrieb an den Kundenerfolg überging oder mitten im Zyklus von einem Vertriebsmitarbeiter zum nächsten wechselte, ging Kontext verloren. Der Kundenerfolg übernahm halb dokumentierte Beziehungen und musste neu erarbeiten, was in früheren Meetings bereits vereinbart war.
Die CRM-Daten hinkten hinterher. HubSpot-Felder blieben unvollständig, weil die Vertriebsmitarbeiter zwischen den Gesprächen keine Zeit hatten, sie sauber zu pflegen. Die Vertriebsleitung hatte damit nur schwache Daten für rückblickende Auswertungen, Pipeline-Reviews und Entscheidungen darüber, wo Vertriebsaufwand sinnvoll investiert wird. Zeitmanagement wurde schwieriger. Initiativen zur Vertriebsverbesserung fehlte die Datengrundlage, und Diskussionen im Forecast verliefen auf Bauchgefühl statt auf belastbaren Daten.