Das Team arbeitete mit mehreren Konferenztools, keines davon für den Vertrieb gebaut. Der Wechsel zwischen Plattformen verursachte Verzögerungen zu Beginn von Kundengesprächen und gelegentliche technische Probleme mitten im Meeting. Vertriebsmitarbeiter verloren Zeit für Setup, die in die Unterhältung hätte fließen sollen.
Die Nachverfolgung lief manuell und langsam. Nach jedem Meeting schrieben Vertriebsmitarbeiter eine Zusammenfassung aus dem Gedächtnis, entwarfen eine Recap-E-Mail, aktualisierten den Kundendatensatz und planten den nächsten Schritt. Der Verwaltungsschwanz jedes Gesprächs stahl die Zeit, die Vertriebsmitarbeiter in die nächste Opportunity stecken wollten.
Coaching war inkonsistent. Ohne geteilte Gesprächsaufzeichnungen, ohne Scorecards und ohne Bibliothek hing Vertriebscoaching davon ab, ob die Vertriebsleitung im Raum war. Manche Mitarbeitenden bekamen enges Coaching, andere kaum. Die Einarbeitung lief über die Live-Gespräche, an denen ein neuer Mitarbeitender zufällig teilnehmen konnte. Es gab keinen strukturierten Weg, aus den besten Gesprächen des Teams zu lernen.
Die Datenlage war dünn. Die Vertriebsleitung hatte begrenzte Einblicke in Meeting-Ergebnisse, Leistung einzelner Vertriebsmitarbeiter oder die Frage, welche Ansätze in welchen Käufersegmenten funktionieren. Strategische Entscheidungen liefen auf Intuition, weil die Daten fehlten.